Vom ersten Gedanken bis zu meiner Berufung
Als für meinen Mann und mich feststand, dass wir einen
besonderen Weg zu unserem Wunschkind gehen dürfen, wussten wir nicht
was uns alles erwarten wird. Heute wissen wir, es war unser Weg und wir sind Ihn gerne gegangen. Und mich hat er zu meiner Berufung geführt und dafür bin ich sehr dankbar.
Zwei Macher am Werk
Mein Gynäkologe empfahl uns einen Spezialisten.
Wir fühlten uns in dem Kinderwunsch-Zentrum medizinisch gut beraten. Der Arzt
und sein Team waren uns sympathisch. Wir waren voller Hoffnung, dass wir, bei
all dem was wir an medizinisch Möglichem aufboten, auch ganz sicher unser
Wunschkind bald in die Arme schließen können. –
Doch da war der Haken.
Doch da war der Haken.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren mein Mann und ich es gewohnt,
dass wir uns alles, was wir haben wollten, erarbeiten konnten. In Sachen
Projektarbeit waren wir beide top, zwei richtige Macher. Das „Abarbeiten“ eines
Behandlungsplans war für mich ein Klacks. Ich tat etwas und das fühlte sich gut
an. Interessant wurde es, als wir uns nach Punktion und Embryonentransfer in
Geduld und Gelassenheit üben durften. Medizinisch war alles getan, was machbar
war, um eine Schwangerschaft zu ermöglichen. Nun hieß es warten, gelassen und
im guten Gefühl voll vertrauen und hoffen zu bleiben. Was sich so leicht
anhört, war für uns eine Herausforderung und eine ganz neue Erfahrung. Dabei
dauerte es nur zwei Wochen bis ein Schwangerschaftstest das Ergebnis
offenbarte.
Zu Beginn dieser Wartezeit war das mit dem Gelassen-bleiben ganz
leicht, doch mit jedem Tag, der verstrich, wuchs auch unsere Nervosität. Wieso
hatten wir auf einmal Bedecken? Wieso konnte ich nicht uneingeschränkt darauf
vertrauen, dass mein Körper weiß, was zu tun ist? Wieso hatte ich überhaupt auf
einmal all diese mulmigen Gefühle und Gedanken? Wovor hatte ich Angst?
Als ich nach vier Kinderwunsch-Behandlungen immer noch nicht
schwanger war, war das für mich und meinen Mann ein Schock. Allmählich reifte
die Erkenntnis, dass wir uns ein Kind nicht erarbeiten können. Was hatten wir
zu lernen und was durften wir in unserem Leben verändern?
Meine Nerven langen blank.
Damals sprachen wir mit niemandem
über unseren Kinderwunsch und dessen Hintergründe. Doch ich wollte mich
zunehmend mit jemandem darüber austauschen, Rat einholen, Beistand haben,
jemanden dem ich hätte vertrauen können und der mich hätte anleiten können in
einem guten Gefühl zu bleiben. In meiner Verzweiflung hatte ich ein paar Stunden
Gesprächstherapie bei Psychologen gebucht. Für den Moment half es, doch hielt
der Effekt viel zu kurz an. Ich wusste immer noch nicht, was ich selbst tun konnte, um mich
gezielt zu entspannen und Methoden, die mir geholfen hätten in einem guten
Gefühl zu bleiben, kannte ich auch keine.
Die Geburtsstunde von KinderWunschKinder
Mein eigener Weg war gleichsam die Geburtsstunde
von KinderWunschKinder. Damals hatte ich diesen Namen noch nicht. Doch in mir
wuchs die Idee, selber Methoden und Fähigkeiten zu lernen und zu entwickeln, um
als Kinderwunsch-Coach zu arbeiten. Hierfür habe ich von den besten Trainerinnen und Trainer gelernt. Für meine Arbeite als Coach nutze ich einen Methoden-Mix aus dem NLP (Neurolinguistischem Programmieren), Systemischer-Arbeit sowie Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen.
Es ist meine Berufung, Frauen und
Männer, die die Hilfe der Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen, darin
anzuleiten, in ihrem guten Gefühlen zu bleiben und Ihre Ziele im Blick zu halten,
so dass aus Kinderwunsch – Wunschkinder entstehen, eben KinderWunschKinder.
Wieso dieser Blog?
Die Idee dieses Blogs ist es, hier regelmäßig zu Wochenbeginn Tipps und Anregungen zu veröffentlichen, die dazu beitragen können, dass Sie sich in Ihrem Alltag leicht entspannen und in einem guten Gefühl bleiben. Wer gezielte Anleitung in kürzer Zeit möchte, den begleite ich als Coach mit meinen Fähigkeiten und meiner Achtsamkeit durch ihre/seine Kinderwunschzeit. Weitere Infos finden Sie unter www.kinderwunschkinder.de
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